MARIANNE PLETSCHER

La vallée des femmes

Visite d’une paysanne suisse dans une vallée du Bhoutan où les femmes ont le pouvoir

Suisse 1994, Beta SP, couleur, 57 min.

Das Tal der Frauen Das Tal der Frauen Das Tal der Frauen 

Au Bhoutan, il y a une vallée où les femmes "commandent". Elles sont propriétaires des terres et de la maison qu'elles transmettent par héritage à leurs filles. La paysanne suisse, Tina Joos, se rend au Bhoutan pour mieux connaître la vie de celles qui partagent sa profession. L'équipe de tournage l'accompagne à Thangbi, un village qui ne possède ni électricité, ni machines, ni radio, ni journaux. C'est à travers le regard de Tina que nous découvrons la vie et le travail de ces paysannes. Elle participe aux rituels religieux et se rend compte à quel point le bouddhisme et la croyance dans les forces de la nature marquent les habitants du village. Au-delà de toutes les barrières linguistiques et culturelles, Tina se lie d'amitié avec Dorje Dölma qu'elle invite à venir lui rendre visite en Suisse. Après beaucoup d'hésitation, Dorje accepte et s'envole pour le village Suisse où Tina et sa famille sont à la tête d'une entreprise agricole de montagne.

RéalisationMarianne Pletscher
ScénarioMarianne Pletscher
CaméraWerner Schneider
SonWerner Schneider, Martin Brauen, Jörg Ziegler
MontageMarianne Jäggi Naef
CollaborationIdee: Martin Brauen, Völkerkundemuseum Zürich
Durée57 min.
FormatBeta SP
Versions disponiblesDeutsch, Englisch, Italienisch
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Info
Marianne Pletscher
info@mariannepletscher.ch
ProductionSchweizer Fernsehen SRF und Völkerkundemuseum Zürich
Droits mondiauxTelepool GmbH Filmvertrieb
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Distribution internationaleDie englische Version kann beim Völkerkundemuseum der Uni Zürich oder bei Marianne Pletscher bezogen werden, die italienische beim Fernsehen der italienischen Schweiz
FestivalsSolothurner Filmtage 2094
Rencontres Media Nord-Süd, Genf 1995
KIMFF, Himalaya Film Festival, 1996
Filmfestival Piemont 1996
Kino UNEC, Havanna 1998
Film Festival Malans, 2000
Kimff, Hymalaya Filmfestival Nepal 2004
Bhutan Film Days Zurich, 2017
PrixGrosser Preis Rencontres Nord-Süd in Genf 1995
Spezialpreis der Jury Filmfestival Piemont 1996 (italienische Version)
SallesDiverse Male zwischen 1995 und 2017 im Kino des Völkerkundemuseums Zürich, wo auch die Premiere stattfand
2008 im Kino des Rubin Museums of Art
2018 in Thimpu, Bhutan
Diffusion TVUnzählige Male zwischen 1994 und 2000 im Deutschweizer und Tessiner Fernsehen und auf 3sat

Extraits de presse

Es ist ein stilles und grosses Vergnügen, die Annäherung der beiden Frauen mitzuverfolgen (Tages Anzeiger).

Staunend erlebt Tina Joos - und wir mit ihr - die Würde und das Selbstbewusstsein, mit denen die Frauen hier ihre Rechte wahrnehmen (Bund).

Die starke Stellung der Frauen im Film kommt weniger durch ihr Handeln zum Ausdruck als durch ihre Ausstrahlung: Ruhiges Selbstbewusstsein (Landbote).

Revue de presse

Zu diesem Film haben sich mehr als zwanzig Filmkritiken erhalten und Briefe von 3.Welt-ExpertInnen, u.a. Al Imfeld, erhalten.  Sie können bei Marianne Pletscher eingesehen werden. Jede Auswahl kann nur willkürlich sein.

Wo Frauen regieren und Männer parieren

....Dem Kameramann Werner Schneider gelingt es, diese mystische, unberührte, fremde Welt, in der das Alltagsleben stark von religiösen Ritualen und vom Glauben an die Kräfte der Natur geprägt ist, dem Zuschauer näher zu bringen. Einerseits triumphiert da die stille Poesie der kargen Berglandschaft, die den Zuschauer gefangen nimmt, andererseits wird aber auch die Härte des Alltags dokumentiert. Für Marianne Pltscher steht vor allem die Freundschaft der beiden Bäuerinnen im Mittelpunkt ihres Werks. Sie zeigt aber auch, dass ein Aussenstehender eine ihm fremde Kultur nur gefiltert wahrnehmen kann. Pletschers Anliegen ist es,diesen "fremden Blick" auch für die Zuschauer spürbar zu machen. Dafür setzt sie bewusst Tina Joos als Identifikationsfigur ein.

Viel aufschlussreiches über unsere Kultur  liefert der Gegenbesuch von Dorje Dölma in der Schweiz......Die staunenden Fragen der Bhutanerin regen den Zuschauer an, seine eigenen kulturellen Werte und materiellen Errungenschaften neu zu überdenken. (Tele).

Internationaler Fernsehpreis für das Schweizer Fernsehen

Der Dokumentarfilm "Das Tal der Frauen" hat am 6. April an den "Rencontres Medias Nord-Sud" in Genf den Hauptpresi gewonnen. dDie Autorin Marianne Pletscher ist DOK-Film-Autorin beim Schweizer Fernsehen.

Der mit Fr. 5000.-- dotierte Preis wird jedes Jahr derjenigen Produktion verliehen, die am meisten zum Verständnis von Entwikcklungsfragen und zur Verständigung zwischen Menschen der ersten und dritten Welt beiträgt. ......Marianne Pletscher: ich freue mich über den Preis und werde ihn mit der Equipe, der Schweizer Bäuerin und den Bäuerinnen des "Tales der Frauen " in Bhutan teilen". (div. Zeitungen, SF-Pressedienst).

Spezialpreis dert Jury Canavese International Eco Film Festival Piemont

Durch das gleichzeitige Portraitieren der zwei Berbbäuerinnen aus zwei Welten zeigt der Film eine kulturübergreifende Sicht dieser Frauen in ihrer Umwelt auf. Durch ihre Freundschaft werden Ähnlichkeiten sichtbar, die die Bergbevölkerung in verschiedenen Erdteilen miteinander verbinden. Erstaunlich ist vor allem das Aufzeigen des fremden Blicks, welches aus der Bäuerin von Bhutan aus einem Objekt der Beoabachtung ein Subjekt der Beobachtung macht." (Argumentation der Jury, div. Zeitungen).