MARIANNE PLETSCHER

Au-delà de la grand-route

Mariella Mehr, une pièce de théâtre yéniche

Suisse 1986, Vidéo, couleur, min.

Jenseits der Landstrasse Jenseits der Landstrasse 

A travers la personne de l’écrivaine yénisch Mariella Mehr, „Au-delà de la grand-route“ narre le destin des enfants yénisches de la grand-route, les enfants tziganes suisses qui pendant des décennies furent enlevés à leurs parents, relégués dans des foyers et des établissements, traités – de nos jours on dirait torturés - aux électrochocs dans des établissements psychiatriques. Mariella Mehr a écrit une pièce de théâtre sur sa vie et pendant les répétitions que Marianne Pletscher suit pour le film, elle revit tout.

Le film débute et se termine par une conférence de presse de l’œuvre d’entraide pour les « Enfants de la grand-route », conférence interrompue par les Yénisches menés par Mariella Mehr.

RéalisationMarianne Pletscher
ScénarioMarianne Pletscher
CaméraWerner Schneider
SonHeinz Lüthi
MontageMarianne Jäggi
CollaborationLicht: Dani Frei
Vente DVD/vidéo Streaming
Play SRF
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Info
Marianne Pletscher
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ProductionSchweizer Fernsehen SRF
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FestivalsFeminale Wien 1988
PrixPreis für die beste ausländische TV-Produktion Filmfestival Havanna 1988
Sallesdiv. Kinos in der Deutschweiz 1988/89, div Kinos in der italienischen Schweiz im Rahmen einer Fahrenden-Woche
Diffusion TValle Sender der SRG von 1986-1989
LittératureViele Bücher von Mariella Mehr sind in einer Neuauflage von 2019 im Limmat-Verlag erhältlich.
Siehe auch Radiointerview mit Marianne Pletscher in SRF2 Kultur vom 11.3. 2014

Extraits de presse

Der Filmemacherin ist ein zutiefst beiendruckendes Werk gelungen (Bündner Ztg).

Der Einblick in die Probenarbeit schafft Transparenz, zeigt Bewusstseinsprozesse und Emotionen in einer unglaublichen Vielschichtigkeit auf (NZZ) .

Ein ungewähnlich starker Film, ein Film über die Suche nach Liebe (Bündner Ztg).

Der seltene Fall eines Kunstwerks, das nicht nur jenen Ansprüchen genügt, um deretwillen es produziert worden ist (Volksrecht).

Revue de presse

.... Die Aktualität hat den Rahmen abgegeben für Marianne Pletschers Dokumentarfilm. Rechtzeitig abgeschlossen waren die Dreharbeiten  bei den Proben des von der Berner Theatergruppe 1230 einstudierten "Akten-Stücks" der jenischen Schriftstellerin Mariella Mehr. Das Schicksal der von einer langen Karriere in Heim, Erziehungsanstalt und psychiatrischer Klinik geprägten jungen Frau hatte Mariella Mehr bereits im Roman "Steinzeit" beschrieben. Die Texte des Theaterstücks standen am Anfang von Pletschers Vorhaben, an einem konkreten Beispiel darzustellen, wie ein Mensch das Los des stets an den Rand Gedrängten bewältigt.......

Der Einblick in die Probenarbeit schafft eine Trandparenz, die der Aufführung vor Publikum abgeht, zeigt Bewusstseinsprozesse und Emotionen in einer Vielschichtigkeit auf, deren Zeuge der Theaterbesucher nicht wird.....

Am Ende des Portraits, welches mit der Uraufführung des Stücks zusammenfällt, an der auch Mehrs nunmehr 20-jähriger Sohn teilnimmt, hat sie, nicht nur der Dramaturgie zulieben, einen grossen Schritt in der Verarbeitung ihrer Probleme hinter sich.

Die Dokumentararbeit Marianne Pletschers, die so viel an Privatestem aufdeckt, kommt nahezu ohne zusätzliche Beleuchtung aus, wa ihr eine fast intime Atmosphäre verleiht. Was an der Kameraarbeit auffällt (Werner Schneider) ist der fast völlige Verzicht auf das Zoomobjektiv; auch wo Personen ins Nah gerückt werden, bleibt die Situation stets transparent, wissen die Portraitierten darum, dass sie aufgenommen werden. (NZZ).
Diese und weitere Kritiken sind bei der Filmautorin erhältlich. Im Unternehmensarchiv von SRF lagern weitere Unterlagen zum Film.