MARIANNE PLETSCHER

Cuba quasiment libre

Des Suissesses entre rêve et réalité

Suisse 1993, Vidéo, couleur+n/b, 50 min.

Kuba quasi Libre Kuba quasi Libre 

Elles vivent à Cuba parce qu’elles sont tombées amoureuses du pays, de sa musique, d’un travail ou simplement d’un Cubain: 3 Suissesses entre 40 et 50 ans. Elles se souviennent encore du rêve que Cuba incarnait pour la génération 68, elles-mêmes en rêvèrent aussi en partie. Cependant, leur séjour là-bas se transforme toujours plus en traumatisme occasionné par la vie sur la dernière île réal-socialiste, une vie rythmée par les pannes de courant permanentes, les problèmes de transport et d’eau et même le manque de nourriture.

En tant qu’enseignante de films documentaires, Marianne Pletscher a vécu régulièrement à Cuba et connaît d’expérience le socialisme tropical et surréel.

RéalisationMarianne Pletscher
ScénarioMarianne Pletscher
CaméraWerner Schneider
SonLenin de los Reyes, Boris Herrera
MontageMarianne Jäggi Naef
CollaborationElaine Santos, Produktionsassistenz
Durée50 min.
Vente DVD/vidéo für schulische Zwecke
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Info
Marianne Pletscher
info@mariannepletscher.ch
ProductionSchweizer Fernsehen SRF
Droits mondiauxTelepool GmbH Filmvertrieb
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Tel.+41 44 305 69 69 – Fax +41 44 305 69 70
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Distribution internationalespanische Version bei Marianne Pletscher erhältlich
FestivalsHavanna Film Festival 1994
SallesKino Charles Chaplin, Havanna,
Kino 23 y 12, Havanna
Diffusion TVSchweizer Fernsehen September 1993 und 3-sat 1994

Extraits de presse

Gerade weil die drei Schweizerinnen in Kuba Freundinnen und Freunde gefunden haben, ermöglichen sie der Zuschauerin einen guten Zugang (Tages-Anzeiger).

Herausgekommen ist ein Bericht voller Sympathie für die kubanische Bevölkerung und ihren unerschütterlichen Selbstbehauptungswillen.(Basler Zeitung)

Zaghaft nur rüttelt Marianne Pletscher am Revolutionsdenkmal Castro. Nicht harsche Worte sondern tropisch-sinnliche Bilder sind ihr Markenzeichen (Thurgauer Zeitung).

Revue de presse

UNSERE FRAU IN KUBA
*Chaos" ist das erste Wort, das der Filmautorin in den Sinn kommt, wenn sie von ihrer Zeit als Filmdozentin in Kuba spricht. Bei dieser Gelegenheit drehte sie einen Dokumentarfilm, der  angesichts der jüngsten Entwicklung von besonderer Brisanz ist.
Die internationale Filmschule heisst anschaulich "Institut der drei Welten".....Als Lernende sind nur Studentinnen und Studenten aus der dritten Welt zugelassen....Nachdem in Kuba verschiedene Produktionen von Marianne Pletscher gezeigt wurden, erhielt sie ein Einladung, einige Monate an dem Institut zu lehren..... Sie vermittelte Grundlagenwisssen über das Dokumentarfilm-Schaffen.Und sie begleitete zwanzig Jungfilmer aus zwölf Drittwelt-Ländern bei der Produktion ihrer ersten Kurzdokumentation über so unterschiedliche Themen wie eine afro-kubanische Liebesgöttin oder eine 80jährige Funkamateurin.....Politische Tabus gebe es am Institut kaum. Enge Grenzen lernte Marianne Pletscher allerdings bei der eigenen Arbeit zum Film kennen, die das Schweizer Fernsehen dieser Tage ausstrahlt: Als sie eine Schweizerin beim Schlangestehen filmte, bekam sie Schwierigkeiten. Das Team wurde von Beamten des innenministeriums einen Nachmittag lang verhört - und dann mit Ermahnungen wieder freigelassen. Trotzdem erzählt sie mit Begeisterung von ihren chaotischen Tagen auf Kuba, ohne einer politischen Einseitigkeit aufzusitzen.

Ganze Kritik und weitere Kritiken und Texte zur Filmschule EICTV sind bei Marianne Pletscher erhältlich.
Ein Gespräch zum Filmemachen im Süden und den ersten Aufenthalt an der Filmschule 1993:

https://mariannepletscher.ch/cli_files/docs/1993-06_mosquito_web.pdf