MARIANNE PLETSCHER

Le zoo mondial

Recherche de partenaires pour des animaux sauvages

Suisse 2009, Vidéo, couleur+n/b, 95 + 2x 50 min.

   

Un jeune orang-outan arrive au zoo de Zurich, il devra concevoir aussi rapidement que possible des enfants. Un gibbon à bonnet fait le voyage depuis l’Allemagne pour rencontrer sa jeune nouvelle femelle. Un léopard mâle des neiges venant d’Estonie et un rhinocéros de Tchétchénie devront devenir pères le plus rapidement possible. Il s’agit toujours de l’élevage d’espèces d’animaux menacées. Dans son film, Marianne Pletscher documente tout ce qui se passe d'étrange, de romantique ou même de dangereux. La version de deux fois 50' est un peu plus complète et disponible chez SF-shop, la version de 100 minutes se terminera plus tard et doit être commandée auprès de Telepool. Outre les orangs-outans et les léopards des neiges, les acteurs principaux sont des shimpanzés, des gibbons à bonnet, des rhinocéros, des lions et des tigres des Indes avec leurs gardiens aux petits soins et affectueux. Le film révèle comment les zoos actuels professionnels sont connectés mondialement pour préserver au moins en captivité les espèces animales menacées, tout ce qu’il faut jusqu’à ce que les animaux puissent voyager et combien il faut de temps jusqu’à ce qu’ils soient acceptés au nouvel endroit. Le zoo comme entremetteur de partenaires pour les animaux sauvages ? Tout ceci pour qu’en définitive les hommes du monde entier se portent mieux ?

Marianne Pletscher et son équipe ont observé pendant des années les animaux lors de leur voyage et lors de leur adaptation au nouveau milieu. Il en est ressorti des images uniques qui ont requis beaucoup de temps et de patience. Le film narre des incidents étranges et amusants, mais aussi dangereux, cependant également des scènes qui nous vont droit au coeur. La caméra a par exemple pu observer comme des mâles angoissés craignent leur nouvelle femelle, comme de violentes inimités surgissent qui finissent par la mort, comme de magnifiques histoires d’amour se concluent par la jeune génération désirée et comme cette dernière doit repartir dès qu’elle atteint l’âge d’avoir aussi des enfants.

Le film montre également des faits: la rapidité de l’augmentation du nombre d’humains sur terre et celle en parallèle de la décroissance des espèces d’animaux menacées. De captivants documents filmiques permettent aux spectatrices et spectateurs de suivre au plus près la vie de famille des animaux au zoo. Du même coup, ils les font réfléchir à l’avenir de ces espèces et en fin de compte à l’avenir de l’humanité.

RéalisationMarianne Pletscher
ScénarioMarianne Pletscher
CaméraWerner Schneider, Peter Ramseier, Peter Hamman u.a
SonPeter Conrad, Jörg Ziegler u.a.
MontagePamela Myson
MusiqueChristoph Stiefel, Max Lässer
CollaborationEsther Heeb, Mischung
Durée95 + 2x 50 min.
Versions disponiblesEs gibt eine 95-Minuten Version und eine zweiteilige Version, je 50'.
Die 95-Minuten-Version ist vollständiger und bei Telepool erhältlich,die zweiteilige Version ist dafür auf DVD im SF-shop erhältich und wird im streaming gezeigt.
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Info
Marianne Pletscher
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ProductionDOK, Schweizer Fernsehen SRF
Droits mondiauxTelepool GmbH Filmvertrieb
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Diffusion TV8.1. und 15.1. 2009 auf SF 1 als zweimal 50-MinutenVersion,
4.3. und 11.3. 2009 auf 3sat
am 13.5.2010 in diversen Wiederholungen als 95-Minuten-Version, später auf 3sat
und schliesslich am 19.4.. 2013 die Kurzversion in der Serie "Fortsetzung folgt".

Extraits de presse

Rührend und ernsthaft und lehrreich zugleich (Tagesanzeiger)

Müsste Pflichtstoff in Schulen sein (NZZ)

Revue de presse

Liebe im Zoo - einmalige Bilder und Szenen

Dshamilja hat ein sehr sanftes Wesen. Das heisst, für eine Schneeleopardin. Ihr Pfleger Urs Löffel kann sie durch die Gitter sogar von Hand füttern, wenn es sein muss. Bei fremden Menschen ist sie natürlich gar nicht zutraulich und faucht schon mal wild. Aber nicht bei Marianne Pletscher. Sie kennt Dshamilja inzwischen gut. Achtmal hat sie die Schneeleopardin mit ihrem Team besucht. Stunden- und tagelang standen sie mit der Kamera vor ihrem Gehege und warteten auf den richtigen Moment. Fast drei Jahre dauerte es, bis «Der globale Zoo» fertig war. Marianne Pletscher ist eine tatkräftige Frau mit einem Hang zur Ungeduld. Doch beim Filmen ist sie immer sehr geduldig und wartet unbeirrbar auf den richtigen Moment. «Das ist eine Zen-Übung», erklärt die Dokumentarfilmerin. «Man kann nichts anderes machen, als ruhig zu warten.» Die Filmcrew kann also nicht einfach zum Zeitvertreib ein Buch lesen, im Gegenteil, höchste Konzentration ist gefragt. Denn sobald der Moment kommt, muss man bereit sein. Wenn etwa der kleine Schneeleopard Indeveer höchst fotogen mit dem Schwanz seiner Mutter Dshamilja spielt. Oder Orang Utan-Männchen Djarius sich neckisch ins Stroh wirft, weil er sich vor seinen neuen Weibchen verstecken möchte. Und schnelle Reaktionen braucht es genauso wie Geduld, zum Beispiel als ein frecher Kappengibbon sich plötzlich aus dem Griff der Tierpflegerin windet, um der Transportkiste zu entgehen. Die Bilder und Szenen der zweiteiligen Dokumentar-Serie sind einmalig: süss und zauberhaft natürlich, aber auch dramatisch und spannend. Das Thema selbst ist ein ernstes. Marianne Pletscher wollte nicht einfach nur schöne Tiere zeigen. Es geht darum, dass immer mehr Tierarten vom Aussterben bedroht sind, weil der Mensch sich auf der Erde immer breiter macht, weil der Profit oft wichtiger ist, als die Umwelt. Die Zoos unternehmen viel, um gefährdete Tierarten zu erhalten und zu züchten. «Ich habe eine starke Ambivalenz gespürt», erzählt Marianne Pletscher. «Einerseits macht die Menschheit quasi alles, um diese Tiere auszurotten - und in den Zoos macht man alles, um sie zu retten.» So werden immer wieder Zoo-Tiere auf Reisen geschickt, um in anderen Zoos neue Partner zu finden und Inzucht zu vermeiden. In der Wildnis geborene Zuchttiere wie Dshamilja, die in eine Wildererfalle geraten ist, eine Pfote verlor und deshalb in den Zoo kam, sind besonders wertvoll für den Genpool. In der freien Wildbahn hätte die Schneeleopardin mit nur drei Pfoten nicht überleben können. Jetzt streift sie mit ihrem Jungen Indeveer und ihrem neuen Partner Villy durch das grosszügige Gehege im Zürcher Zoo. Villy kommt aus dem Zoo Tallinn. Er ist Marianne Pletscher besonders ans Herz gewachsen, weil sie dabei war, als er in Tallinn abgeholt wurde. Und sie hat seine lange Eingewöhnungszeit miterlebt. Villy war sehr ängstlich - lange hatte er sogar Angst vor der Freiheit, vor seinem grossen Gehege im Zürcher Zoo. Und natürlich hat sie auch Djarius, das Orang Utan-Männchen sehr gerne. Er hat einen ganz eigenen Charakter, schlau und immer zu Scherzen aufgelegt. Er ist der Star der Dokumentar-Serie. Marianne Pletscher: «Je länger man mit Tieren zu tun hat, desto mehr merkt man, dass sie Persönlichkeiten sind, wie Menschen.»

Es hat sich von allen Ausstrahlungsterminen Hingtergrundmaterial und Kritiken erhalten. einzusehen bei Marianne Pletscher