MARIANNE PLETSCHER

    

Zoológico global

Búsqueda de parejas para los animales salvajes: una solución para su extinción?

Suiza 2009, video, color+b/n, 95 + 2x 50 min.

_1 _2 _3 

Un joven orangután llega al zoológico de Zurich.

Tienen la esperanza de que sea padre pronto.

Un gibón viaja a un zoológico alemán para conocer a su nueva esposa.

Un leopardo de nieve de Estonia y un rinoceronte de Checoslovaquia vienen

a Zurich para fundar una nueva familia.

Todas son especies en peligro de extinción y los zoológicos quieren ayudarlas a sobrevivir.

El filme cuenta sus historias. Son románticas, cómicas, extrañas y algunas, incluso peligrosas.

El equipo de filmación dirigido por Marianne Pletscher estuvo siguiendo a estos y muchos más animales durante tres años en diferentes zoológicos alrededor del mundo.

El filme también constata hechos: con cuánta rapidez se incrementa el número de humanos en oposición a la rapidez con que está disminuyendo el número de animales salvajes.

Muchas historias interesantes nos permiten participar de la vida familiar de los animales del zoológico.

Pero sobretodo, „Zoológico Global“ es un filme que provoca una profunda reflexión sobre el futuro de las especies en extinción y al mismo tiempo, sobre el futuro de la humanidad.

DirecciónMarianne Pletscher
GuiónMarianne Pletscher
FotografíaWerner Schneider, Peter Ramseier, Peter Hamman u.a
SonidoPeter Conrad, Jörg Ziegler u.a.
MontajePamela Myson
MusicaChristoph Stiefel, Max Lässer
CollaboraciónEsther Heeb, Mischung
Duración95 + 2x 50 min.
Versiones disponiblesEs gibt eine 95-Minuten Version und eine zweiteilige Version, je 50'.
Die 95-Minuten-Version ist vollständiger und bei Telepool erhältlich,die zweiteilige Version ist dafür auf DVD im SF-shop erhältich und wird im streaming gezeigt.
Venta DVD/Video Per uso personal
SF SHOP
CH-8052  www.srf.ch/shop/kontakt-shop
Bestellen: 0848 822 922. – Mob. +41444934911 – Fax: +41 44 305 56 6
VoD / Streaming
Play SRF
www.srf.ch/play pagina de detalles
Escuelas / comercial
Telepool GmbH Filmvertrieb
Fernsehstrasse 1-4, CH-8052  telepool@telepool.ch
+41 44 305 69 69 – Fax: +41 44 305 69 70
Información
Marianne Pletscher
info@mariannepletscher.ch
ProducciónDOK, Schweizer Fernsehen SRF
Derechos mundialesTelepool GmbH Filmvertrieb
Fernsehstrasse 1-4, 8052 Zürich
Tel.+41 44 305 69 69 – Fax +41 44 305 69 70
telepool@telepool.ch
Difusión TV8.1. und 15.1. 2009 auf SF 1 als zweimal 50-MinutenVersion,
4.3. und 11.3. 2009 auf 3sat
am 13.5.2010 in diversen Wiederholungen als 95-Minuten-Version, später auf 3sat
und schliesslich am 19.4.. 2013 die Kurzversion in der Serie "Fortsetzung folgt".

Extractos de prensa

Rührend und ernsthaft und lehrreich zugleich (Tagesanzeiger)

Müsste Pflichtstoff in Schulen sein (NZZ)

Prensa

Liebe im Zoo - einmalige Bilder und Szenen

Dshamilja hat ein sehr sanftes Wesen. Das heisst, für eine Schneeleopardin. Ihr Pfleger Urs Löffel kann sie durch die Gitter sogar von Hand füttern, wenn es sein muss. Bei fremden Menschen ist sie natürlich gar nicht zutraulich und faucht schon mal wild. Aber nicht bei Marianne Pletscher. Sie kennt Dshamilja inzwischen gut. Achtmal hat sie die Schneeleopardin mit ihrem Team besucht. Stunden- und tagelang standen sie mit der Kamera vor ihrem Gehege und warteten auf den richtigen Moment. Fast drei Jahre dauerte es, bis «Der globale Zoo» fertig war. Marianne Pletscher ist eine tatkräftige Frau mit einem Hang zur Ungeduld. Doch beim Filmen ist sie immer sehr geduldig und wartet unbeirrbar auf den richtigen Moment. «Das ist eine Zen-Übung», erklärt die Dokumentarfilmerin. «Man kann nichts anderes machen, als ruhig zu warten.» Die Filmcrew kann also nicht einfach zum Zeitvertreib ein Buch lesen, im Gegenteil, höchste Konzentration ist gefragt. Denn sobald der Moment kommt, muss man bereit sein. Wenn etwa der kleine Schneeleopard Indeveer höchst fotogen mit dem Schwanz seiner Mutter Dshamilja spielt. Oder Orang Utan-Männchen Djarius sich neckisch ins Stroh wirft, weil er sich vor seinen neuen Weibchen verstecken möchte. Und schnelle Reaktionen braucht es genauso wie Geduld, zum Beispiel als ein frecher Kappengibbon sich plötzlich aus dem Griff der Tierpflegerin windet, um der Transportkiste zu entgehen. Die Bilder und Szenen der zweiteiligen Dokumentar-Serie sind einmalig: süss und zauberhaft natürlich, aber auch dramatisch und spannend. Das Thema selbst ist ein ernstes. Marianne Pletscher wollte nicht einfach nur schöne Tiere zeigen. Es geht darum, dass immer mehr Tierarten vom Aussterben bedroht sind, weil der Mensch sich auf der Erde immer breiter macht, weil der Profit oft wichtiger ist, als die Umwelt. Die Zoos unternehmen viel, um gefährdete Tierarten zu erhalten und zu züchten. «Ich habe eine starke Ambivalenz gespürt», erzählt Marianne Pletscher. «Einerseits macht die Menschheit quasi alles, um diese Tiere auszurotten - und in den Zoos macht man alles, um sie zu retten.» So werden immer wieder Zoo-Tiere auf Reisen geschickt, um in anderen Zoos neue Partner zu finden und Inzucht zu vermeiden. In der Wildnis geborene Zuchttiere wie Dshamilja, die in eine Wildererfalle geraten ist, eine Pfote verlor und deshalb in den Zoo kam, sind besonders wertvoll für den Genpool. In der freien Wildbahn hätte die Schneeleopardin mit nur drei Pfoten nicht überleben können. Jetzt streift sie mit ihrem Jungen Indeveer und ihrem neuen Partner Villy durch das grosszügige Gehege im Zürcher Zoo. Villy kommt aus dem Zoo Tallinn. Er ist Marianne Pletscher besonders ans Herz gewachsen, weil sie dabei war, als er in Tallinn abgeholt wurde. Und sie hat seine lange Eingewöhnungszeit miterlebt. Villy war sehr ängstlich - lange hatte er sogar Angst vor der Freiheit, vor seinem grossen Gehege im Zürcher Zoo. Und natürlich hat sie auch Djarius, das Orang Utan-Männchen sehr gerne. Er hat einen ganz eigenen Charakter, schlau und immer zu Scherzen aufgelegt. Er ist der Star der Dokumentar-Serie. Marianne Pletscher: «Je länger man mit Tieren zu tun hat, desto mehr merkt man, dass sie Persönlichkeiten sind, wie Menschen.»

Es hat sich von allen Ausstrahlungsterminen Hingtergrundmaterial und Kritiken erhalten. einzusehen bei Marianne Pletscher